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Im Geschichtepodcast Zeitmaschine kannst du mehr über Opfer des NS-Regimes erfahren

Ab sofort können Führungen einfach unter www.gailtal-guide.at gebucht werden


Führung durch Ingeborg Bachmanns Jugendjahre im Gailtal
Wusstet ihr, dass Ingeborg Bachmann eine halbe Gailtalerin war? Ihr Vater stammte aus Obervellach bei Hermagor. Hier verbrachte Ingeborg Bachmann viele Sommer in jungen Jahren. In Obervellach erlebte sie auch die Befreiung vom Nationalsozialismus am 8. Mai 1945. Hier verliebte sie sich in den britischen Soldaten Jack Hamesh, der nur knapp dem Holocaust entkam.
Obwohl die Jugendjahre die prägendsten für die bedeutendste deutschsprachige Lyrikerin und Literatin waren, wissen wir sehr wenig über diese Zeit in ihrem Leben. Das werden ich nächsten Samstag ändern!
Im Zuge des Projektes Flussaufwärts findet am kommenden Samstag um 15:00 Uhr eine Führung durch Ingeborg Bachmanns Jugendjahre in Obervellach statt.

Der Verein “Wir für Obervellach”, ich als Gailtal Guide, sowie die Kärntner Kulturstiftung und der Kärntner SchriftstellerInnen Verband laden euch herzlich ein!

Beginn: 16. Oktober um 15:00 Uhr
Treffpunkt: Ingeborg Bachmann Gedenkbrunnen in Obervellach bei Hermagor
Teilnahme ist kostenlos


Gailtaler Zeitsprünge – Ein Tal im Wandel der Zeit
Das obere Gailtal & das Lesachtal (Band 2)

Einladung zur Bildbandvorstellung, Vortrag und Diskussion

Wie hat sich unsere Region in den letzten 130 Jahren entwickelt und wie soll sie sich in Zukunft entwickeln, damit ein gutes Leben für alle im Tal möglich ist? Diesen Fragen gehen wir in unserem, im Oktober erscheinenden, zweiten Bildband “Gailtaler Zeitsprünge – Ein Tal im Wandel der Zeit” auf die Spur! Mehr als 600 alte und neue Aufnahmen aus der gleichen Perspektive warten in diesem einzigartigen Werk darauf, entdeckt zu werden.

Begleite mein Team und mich, bestehend aus 11 namhaften Autorinnen und Autoren, auf eine Zeitreise durch das Tal von Jenig bis Maria Luggau. Wer in die Vergangenheit schaut, der darf aber auch den Blick in die Zukunft nicht scheuen, denn es gibt viel zu tun im Tal!
Wie soll sich unsere Region entwickeln, damit sie lebenswert bleibt? Wo ist Umdenken gefragt und welche politischen Entscheidungen sind notwendig, um eine zeitgemäße, umsichtige und vorausschauende Entwicklung im Tal zu ermöglichen, die möglichst alle und nicht nur die Interessen einiger weniger finanzsstarker Akteure berücksichtigt? Wie sichern und schützen wir auch in Zukunft unsere wertvollen Ressourcen an Boden und wie ist das eigentlich mit dem Klimawandel in unserer Region?

Sonderformat
Ca. 340 Seiten
Preis 34€

Wann: 30.10. 18:00 Uhr
Wo: Kultursaal Dellach/Gail

Es gelten die vorgeschriebenen 3G-Regeln.


Gailtaler Zeitsprünge – Ein Tal im Wandel der Zeit!
Das mittlere Gailtal (Band 1)

Passend zum 850-Jahre Jubiläum der ersten urkundlichen Erwähnung von Hermagor und rechtzeitig zum 90-Jahre Jubiläum der Stadterhebung im Jahr 2020 dürfen wir einen einzigartigen Bildband präsentieren. Mehr als 300 alte und neue Aufnahmen zeigen die Entwicklung der Region zwischen Weissensee und Presseggersee, Nassfeld und Hermagor in den letzten 140 Jahren. Begleitet werden die Bilder unter anderem durch Texte von Engelbert Obernosterer und Bernhard Gitschtaler. Das liebevoll gestaltete Werk erlaubt einen einzigartigen Einblick in die Geschichte eines Tales, seiner Kultur, Architektur und Menschen im Wandel der Zeit.

Jetzt erhältlich in Hermagor bei:

  • Buch-Papier Eder
  • Imkerei Segner
  • Trafik am Gasserplatz

In Kötschach

  • s’Biachakastl

Und im Webshop gailtaler-zeitbilder.at


10524733_541078039329371_5417790509067169208_nUnsere Angebote für Interessierte, Schulklassen und Seminargruppen

  • Stadtspaziergänge gegen das Vergessen finden in unregelmäßigen Abständen in Hermagor statt. Auf Anfrage vereinbaren wir extra Termine. (Teilnahme Freiwillige Spende. Alle TeilnehmerInnen erhalten eine gratis Begleitbroschüre)
  • Workshops, Buchvorstellungen, Vorträge und Weiterbildungsangebote auf Anfrage (Honorar nach Vereinbarung).
  • Die Wanderausstellung zum Ersten Weltkrieg im Dreiländereck Kärnten, Italien, Slowenien mit dem Titel “Wenn ich nur bald fort könnte, von diesen verfluchten Bergen…” kann von uns geliehen werden. Wir bieten Führungen und Vorträge, auch für Schulen, an. Einfach eine Mail an uns. Den Ausstellungsfolder kann man hier runterladen.

Melde dich für unseren Newsletter an und sei immer über unsere nächsten Veranstaltungen informiert.


_mg_6308Unser Buch: Geerbtes Schweigen – Die Folgen der NS-Euthanasie

In  vier Jahren Forschungstätigkeit im Rahmen des Vereins Erinnern Gailtal durften wir etliche Familien bei der Suche nach von den Nazis ermordeten Vorfahren und Familienmitgliedern begleiten und unterstützen. Längst nicht mehr nur in Kärnten, sondern auch in vielen anderen Bundesländern. Dabei wurde klar, dass speziell die Nachfahren von sogenannten “Euthanasie”-Opfern unter den traumatischen Gewalterfahrungen und dem unverarbeiteten und nicht betrauerten Verlust eines Vorfahren leiden. Manchmal waren es auch Angehörige, welche die Einlieferung in “Pflegeanstalten” erwirkten und wissentlich oder unwissentlich zu Mittätern wurden.  Gerade  in Österreich waren  “Euthanasie”-Opfer und die Belastungen der Nachfahren  bisher kaum im Fokus wissenschaftlicher Auseinandersetzung.   Erst seit 1995 sind sie als NS-Opfer offiziell anerkannt.  Ebendiese Gruppe ist gleichzeitig von Stigmatisierung betroffen. Das Buch “Geerbtes Schweigen” soll ein Beitrag zur Änderung dieser Umstände sein.

Wie das Verbrechen der NS-“Euthanasie” bis heute nachwirkt.  der Standard 19.10.2016

In mehreren Familien wurden Interviews mit bis zu drei Generationen geführt um Folgen und Auswirkungen der NS-“Euthanasie” auf die Spur zu kommen. Transgenerationale Traumaübertragungen und Posttraumatische Belastungen konnten so ausgemacht werden. Und in allen Familien: Jahrzehnte langes Schweigen, das nicht folgenlos blieb.  Im ausführlich bebilderten Buch werden deshalb auch Hilfsangebote und Perspektiven für Betroffenen und deren Angehörige beschrieben.

Interviewzitat:  “Ich hab immer gesagt: ‘Papa, Mama, Warum!? Du musst das als Bereicherung sehen!’ Ich hab gesagt: ‘Du hast zehn Kinder, jedes von deinen Kindern hat einen Namen, du sprichst jedes Kind mit einem Namen an! Wenn jemand keinen Namen hat, dann hat es den ja nie gegeben. Das ist wie wenn der nie existiert hätte. Aber den Großonkel hat es gegeben. Er ist nicht irgendwer, er ist ein Teil unserer Familie! Deswegen muss das wichtig sein!'”

Es handelt sich beim Buch “Geerbtes Schweigen” um ein hochaktuelles Werk, in dem nicht nur über “Euthanasie”-Opfer bzw. deren Nachfahren gesprochen wird, sondern in dem diese auch endlich selbst zu Wort kommen. Ein Werk, dass für Betroffene und Angehörige ebenso interessant ist, wie für helfende Disziplinen wie die Soziale Arbeit und Fachdisziplinen wie Geschichte und Politikwissenschaft.

Weitere Informationen zum Buch findest du unter diesem Link:  Geerbtes Schweigen

Zur Falter-Rezension über das Buch “Geerbtes Schweigen”
Wiener Statzeitung Augustin: Unerklärbare Trauerwolke

Bilder und Bericht zu Buchpremiere in Wien: hier klicken


Ausgelöschte Namen

Unser Buch: Ausgelöschte Namen – Die Opfer des Nationalsozialismus im und aus dem Gailtal

Geben wir den Opfern des Nationalsozialismus ihre Namen und Würde zurück. 70 Jahre Schweigen sind genug.

Inhaltsverzeichnis ansehen: Hier klicken

Pressestimmen
* Buchrezension Ausgelöschte Namen
* Radio FM4: Erinnern Gailtal
* Die Presse: Politisches Buch: NS-Opfer als Tabuthema
* ORF-Kärnten: Neues Buch NS-Opfer im Gailtal
* Radio Ö1: Dimensionen – Die Welt der Wissenschaft
* Der Sonntag: Erinnern – 70 Jahre danach
* ORF-Volksgruppen Radio: Vrnili imena pozabljenim žrtvam
* Novice: Pozabljene žrtve si kličejo nazaj v spomin
* progress: Erinnern heißt auch handeln
* Kleine Zeitung: Buchpräsentation über Gailtaler Nazi-Opfer war ein Erfolg
* NRAbg. Dr. Harald Walser: “Im Gailtal gibt es eine bemerkenswerte Initiative”
* malmoe: “Gemeinsam die Opfer benennen – Gegen den Konsens”
* Kleine Zeitung: Zwölf Autoren erinnern an ausgelöschte Namen von Nazi-Opfern

Fast drei Jahre haben zwölf Autorinnen und Autoren am neuen Buch “Ausgelöschte Namen” gearbeitet. 200 teilweise erschütternde Biographien von NS-Opfern, unter ihnen Kleinkinder aber auch Greise, WiderstandskämpferInnen, Geistliche sowie Zeugen Jehovas, Kärntner SlowenInnen, Homosexuelle – um nur einige Opfergruppen zu nennen – im und aus dem Gailtal konnten so recherchiert und wissenschaftlich erarbeitet werden. 70 Jahre nach dem Untergang des NS-Regimes – im Gedenkjahr 2015 – wollen wir auch im Gailtal endlich die Namen jener aussprechen dürfen, die durch das NS-Regime ermordet wurden.

Die Autorinnen und Autoren des Buches sind: Wolfgang Haider, Gerti Malle, Alexander Verdnik, Theresia Wölbitsch, Martin Jank, Janina Koroschitz, Robert Lasser, Hans Haider, Peter Pirker, Vinzenz Jobst, Daniel Jamritsch und Bernhard Gitschtaler

Weitere Informationen zum Buch sind  im Onlineverzeichnis des Otto-Müller Verlags unter diesem Link nachzulesen.


Unsere Projekte

14705662_10211212646377906_4904210705220299228_n* Engagement für ein Denkmal in Erinnerung an die Gailtaler NS-Opfer in der kärntner Bezirkshauptstadt Hermagor.
* Erforschung der Namen der Opfer und Biographien des NS-Regimes im und aus dem Gailtal.
* Erforschung des NS Herrschaftsapparates im Gailtal und Kärnten
* Publikation der Forschungstätigkeit
* Stadtspaziergänge gegen das Vergessen in Hermagor
* Organisation von Buchvorstellungen, Weiterbildungen, Ausstellungen, Seminaren und anderen Veranstaltungen zur Thematik in ganz Mitteleuropa.
* Tätigkeit als Geschichtsverein


Über den Umweg der Erinnerung finden wir zu uns selbst.

Auf eben diesen Weg möchten wir uns begeben. Ziel des Vereins “Erinnern Gailtal” ist es dabei vor allem die Opfer des NS-Systems in und aus dem Gailtal zurück in die kollektive Erinnerung zu rufen. Wissenschaftliche Forschung bietet dabei die Grundlage unserer Arbeit, die wir in enger Kooperation mit dem Verein “Erinnern-Villach” unter Hans Haider durchführen dürfen. Ein Wissenschaftlicher Beirat steht dem Verein “Erinnern-Gailtal” dabei hilfreich zur Seite.

Opfer des NS-Systems gibt es im Gailtal viele. Etliche Menschen fielen dem NS-Rassenwahn, der NS-Justiz, der Widerstandsbekämpfung, der Euthanasie oder den Judenverfolgungen zum Opfer. Ihre Namen wollen wir ausfindig machen, ihre Geschichten thematisieren und damit ein Licht auf eine kaum beachtete und erforschte Zeit im Gailtal werfen. Wir möchten so Impulse geben, damit die NS-Opfer endlich auch Eingang in die kollektive Erinnerung finden. Langfristig setzen wir uns deshalb für die Errichtung eines würdigen Denkmals in der Bezirkshauptstadt Hermagor ein.

Auf der Seite erinnern-gailtal.at kann unser Forschungsprozesse verfolgt werden. Wir stellen aktuelle Texte und Beiträge öffentlich zur Verfügung, sowie Literaturtipps und Veranstaltungshinweise zum Thema.

Falls du Fragen, Anregungen oder Tipps hast, oder beim Verein “Erinnern-Gailtal” aktiv mitmachen möchtest, schreib uns an: info[at]erinnern-gailtal.at

Der Verein steht grundsätzlich allen offen, die sich mit der Arbeit, den Inhalten und den Zielen des Vereins identifizieren können.


Erinnern Gailtal ist ein Teil der österreichischen Organisation “Erinnern“: www.erinnern.at und des “Mauthausen Komitee Österreich“: www.mkoe.at

Wir arbeiten auch eng mit dem Gailtaler Verein Tri rožice na Zilji zusammen, um den alten Gailtaler slowenischen Dialekt zu pflegen, zu dokumentieren und zu erhalten.

Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung und freuen uns über jede Zusammenarbeit!


Der Verein Erinnern Gailtal fühlt sich folgenden Punkten besonders verpflichtet

* Die nationalsozialistische Vergangenheit von Kärnten, insbesondere vom Gailtal und seiner Umgebung, wissenschaftlich und kritisch zu erforschen und aufzuarbeiten.
* Wahrung und Weitertragen des Vermächtnisses aller von den Nationalsozialisten verfolgten und getöteten Menschen. Nie wieder Faschismus.
* Engagement für ein Denkmal für die Opfer des Nationalsozialismus in der Bezirkshauptstadt Hermagor. Im gesamten Gailtal gibt es bisher kein solches Denkmal.
* Die Mitgestaltung und Mitarbeit bei der Etablierung einer anderen, kritischen Erinnerungskultur und Gedenkstättenpolitik im Gailtal und in Kärnten.
* Förderung der Zusammenarbeit von deutsch-, slowenisch-, und italienischsprachiger Menschen zur Überwindung sprachlicher und anderer Vorurteile wie Antisemitismus und Rassismus mit besonderem Augenmerk auf junge Menschen.
* Zusammenarbeit des Vereins mit ähnlichen Vereinen und Schulen vor allem in der Region Kärnten, Slowenien und Oberitalien aber auch darüber hinaus.
* Unsere Arbeit ist Demokratiearbeit von überzeugten Europäern.


Das Spendenkonto

Unsere Arbeit im Verein “Erinnern Gailtal” ist ehrenatmlich und basiert großteils auf eigene Kosten. Trotzdem freuen wir uns, wenn wir Unterstützungen bekommen, um Fahrt-, Literatur-, Kopier- und Druckkosten bezahlen zu können. Wir freuen uns über jegliche Hilfe!

Kontoname: Erinnern-Gailtal
IBAN: AT442070604400974376
BIC: KSPKAT2KXXX
Kärntner Sparkasse

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